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Festival Alte Musik: „Visionäre Bach und Mendelssohn“

03.04.19, 14:54 Uhr / Presseinfo / duz

Das Bläserensemble MuFaFem, Music for a French Mistress, von links: Sören Leupold, Kristin Linde, Rhoda Patrick, Ilka Wagner, Ulrike Neukamm und Peter Frankenberg
Das Bläserensemble MuFaFem, Music for a French Mistress, von links: Sören Leupold, Kristin Linde, Rhoda Patrick, Ilka Wagner, Ulrike Neukamm und Peter Frankenberg / Fotoquelle: Rosa-Frank.com
Das 28. Festival Alte Musik Knechtsteden findet in diesem Jahr vom 20.-29. September statt und steht unter dem Motto: „Visionäre Bach & Mendelssohn“. Gründer und Dirigent Hermann Max, der die Geschichte der Historischen Aufführungspraxis Alter Musik seit über drei Jahrzehnten entscheidend mitschreibt, widmet die kommende Ausgabe einer Hommage an die beiden Großkomponisten. Visionäre waren sie beide: Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der eine erfüllte den Kontrapunkt mit neuem Leben und löste die irdischen Schranken von Raum und Zeit auf. Der andere wirkte als musikalischer Erneuerer, Konservatoriumsgründer, Vater der modernen Dirigierkunst und Exeget Bachs. Hermann Max schafft es, neben aufwändigen Eigenproduktionen wie Bachs H-Moll-Messe und Mendelssohns „Paulus“ auch Raritäten wie Mendelssohns Humboldt-Kantate ans Licht zu befördern und Bezüge neu zu beleuchten. Zu den Gästen gehören unter anderem Kristian Bezuidenhout, Elina Albach, Kai Wessel, das Duo Hesperi (London) und das Tiburtina Ensemble (Prag).

Mit der H-Moll-Messe eröffnet Bachs Opus Maximus am 20. September die Festivalsaison in Knechtsteden. Alle Proben hierfür mit der Rheinischen Kantorei und Das Kleine Konzert in der Kulturhalle Dormagen sind öffentlich. Ein kostenloses Werkstattgespräch mit wissenschaftlichen Gästen beantwortet Fragen rund um die Komposition, die 2015 von der UNESCO ins Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde. Das Chorkonzert Jesu meine Freude, ebenfalls eine Eigenproduktion mit den Festivalensembles, widmet sich Bachs gleichnamiger Motette und ergründet in seiner Notensammlung die Wurzeln der Musikerdynastie. Kristian Bezuidenhout und Elina Albach kontrastieren Clavierconcerte von Bach und Mendelssohn auf Cembalo und Hammerklavier – darunter Bachs Wohltemperiertes Clavier, das schon in Konzertprogrammen des 19. Jahrhunderts Furore machte.

Auf dem Programm steht natürlich die schon traditionelle Landpartie in der Theaterscheune Knechtsteden, dieses Jahr unter dem Thema „Ein Sommernachtstraum“. Countertenor Kai Wessel, zwei Barocktänzer und das Bläserensemble MuFaFem entführen das Publikum in die zauberhafte Welt der „Fairy Queen“. Mit Lovesongs durchwandern Elena Harsányi und Konstantin Paganetti in einem multimedialen Liederabend den romantischen Liedkosmos von Mendelssohn und Zeitgenossen. Vor allen Abendmusiken in der Basilika ist ein „Bach-Menu“ nach historischer Vorlage beim benachbarten Klosterhof Knechtsteden buchbar.

WDR und Deutschlandfunk begleiten das Festival auch in diesem Jahr mit Aufzeichnungen. Beim WDR können das Oratorium „Paulus“ und das „Clavierconcert“ nachgehört werden, der Deutschlandfunk zeichnet die Gregorianische Nacht, die Romanische Nacht sowie Bachs Notensammlung auf. Mitglieder des Freundeskreises können sich schon vor dem offiziellen Beginn des Kartenvorverkaufs am 9. Mai ihre Wunschtickets sichern.

Weitere Informationen auf der Festival-Homepage
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