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Gewerkschaft NGG gibt Tipps fr Ferienjobber

18.07.2018/17:25:33 / NGG - bs

 

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Rhein-Kreis Neuss. Vier Wochen lang kellnern und das Taschengeld aufbessern: Viele Jugendliche im Rhein-Kreis Neuss starten jetzt mit dem Ferienjob. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststtten (NGG) gibt Schlern den Tipp, sich dabei auch ber ihre Rechte zu informieren. Wer zwischen 15 und 17 ist, der darf maximal acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche arbeiten. Jugendliche, die lnger als sechs Stunden tglich im Restaurant oder an der Bckertheke jobben, haben auerdem Anspruch auf eine Stunde Pause, sagt Manja Wiesner von der NGG Krefeld-Neuss. Allein 660 Gastro-Betriebe gibt es im Rhein-Kreis Neuss ein groer Teil von ihnen suche noch Saisonkrfte, schtzt Wiesner.

Die Gewerkschaft rt, einen schriftlichen Arbeitsvertrag zu machen. Gerade in der Gastronomie kommt es immer wieder vor, dass Chefs auch mal kreativ werden, wenn es um den Lohn geht. Da werden gern mal berstunden ,geschlabbert oder Lhne mit Naturalien ,bezahlt. Deshalb sollten im Vertrag Aufgaben, Arbeitszeiten und Lohn ganz klar geregelt sein, sagt Wiesner. Die NGG-Geschftsfhrerin kritisiert hierbei, dass 15- bis 17-Jhrige noch immer vom gesetzlichen Mindestlohn ausgenommen sind. Doch auch Schler sollten mindestens die berall vorgeschriebenen 8,84 Euro pro Stunde bekommen. In Restaurants und Gaststtten mssten es sogar 9,25 Euro sein so hoch ist nmlich der NRW-Mindestlohn fr das Gastgewerbe.

Ebenfalls wichtig: Riskante Arbeiten, etwa mit Gefahrstoffen, sind fr Ferienjobber nach dem Jugendschutzgesetz tabu. Wenn doch einmal etwas passiert, dann greift die Unfallversicherung des Arbeitgebers. Der Schutz gilt ab dem ersten Arbeitstag und auch fr den Weg zur Arbeit und zurck nach Hause. Zudem ist der Ferienjob klar begrenzt fr Schler auf vier Wochen im Sommer. Denn am Ende sind die Ferien ja auch zur Erholung da, so Wiesner abschlieend.

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